KiEZ-Entwicklung

Die Weiterentwicklung der Arbeit des KiEZ-Schelmengraben seit der Gründung im Jahre 2009 kann wie folgt beschrieben werden:

2009 – 2011:

  • Beginn der KiEZ-Arbeit mit Projektstatus.
  • Kita Hans-Böckler-Straße zentrale Anlaufstelle für die Familien im Schelmengraben; Koordination der KIEZ-Arbeit durch die Kita-Leitung in einem Umfang von fünf Wochenstunden.
  • Durchführung von regelmäßigen KiEZ-Netzwerksitzungen.
  • Beteiligung von Netzwerkpartner_innen an der Umsetzung des Eltern-Cafés: informelle Beratung von Eltern je nach fachlichem Schwerpunkt der Netzwerkpartner_innen.

2012:

  • Übergang der KiEZ-Projektphase hin zu einem festen Programm des Amtes für Soziale Arbeit in Wiesbaden, d.h. Anerkennung der KiEZ-Arbeit als langfristig angelegte kommunale sozialpolitische Strategie.
  • Übernahme der Trägerschaft des KiEZ Schelmengraben von der Ev. Familien-Bildungsstätte Wiesbaden.
  • Einführung einer festen 50%-Stelle einer KiEZ-Verantwortlichen.
  • Ausweitung vielfältiger Kooperationsanlässe zwischen KiEZ-Verantwortliche und Netzwerkpartner_innen und –Teams.
  • Weiterentwicklung einer gemeinsamen KiEZ-Haltung in Bezug auf die „Arbeit mit Eltern“.
  • Ausweitung bzw. Intensivierung der Kontaktpflege mit weiteren Kooperationspartner_innen insbesondere aus dem Stadtteil.
  • Einführung von zwei jährlichen KiEZ-Kursleiterinnen-Koordinierungssitzungen.

2013:

  • Einführung von KiEZ-Vereinbarungen, die mit allen Netzwerkpartner_innen getroffen werden und Grundlage für ein verbindliches und verlässliches Zusammenarbeiten darstellen.
  • Entwicklung einheitlicher Formulare für alle KiEZ-Angebote.
  • Gemeinsame Planung und Durchführung der 1. KiEZ-Klausur, u.a. zur Aktualisierung der Bedarfsanalyse.
  • Anpassung der KiEZ-Angebote an den wachsenden Bedarf an Elternbildung, Beratung, Austausch und Elternbegleitung orientiert an den KiEZ-Rahmenbedingungen, u.a. durch die Ausweitung der KiEZ-Altersgruppe von 1-10 auf 0-10 Jahren
  • Alle FuN-Kursleiterinnen sind auch Vertreter_innen der Netzwerkpartnerinnen: intensiviert Austausch mit Familien und erleichtert die Förderung von Übergangsmanagement.
  • Weitere Verankerung der KiEZ-Arbeit durch konkrete Kooperation im Stadtteil (u.a. Eltern-Kind-Gitarrenunterricht mit der Ev. Kirchengemeinde).
  • Förderung aktiver Beteiligung von Eltern bei der Planung und Umsetzung von Aktionen im KiEZ und im Stadtteil (u.a. Stadtteilfest „Schelmengraben BUNT – spielerisch“ unter Federführung des Stadtteilzentrums).
  • Unterstützung von selbstorganisierten Eltern-Aktionen (u.a. einem Mütter-Kind-Spielkreis, der im Stadtteilzentrum stattfinden konnte).
  • Anerkennung des Eltern-Engagements durch die Aushändigung der kostenfreien Wiesbadener Familienkarte für Teilnehmer/-innen von bestimmten Elternbildungsangeboten im KiEZ, dank der Initiative der Fachstelle Elternbildung / Amt für Soziale Arbeit.
  • Akquise von Drittmitteln für ein Familien-Spieleseminar vonseiten des Ortsbeirats Dotzheim/Sauerland.
  • Kooperation mit der Fachstelle KiEZ bei der Qualifizierung von zwei Netzwerkpartner/innen-Kita-Teams und Kooperation mit der Deutschen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE) bei der Qualifizierung von neun Kursleiterinnen zu Elternbegleiterinnen
  • Ausweitung der Netzwerkarbeit auf die KiEZ-Kursleiterinnen durch ihre punktuelle Einbindung in die KiEZ-Netzwerksitzungen.
  • Kontinuierliche Präsenz in der stadtteil- und wiesbadenweiten Öffentlichkeit.

2014:

  • KiEZ-Motto ab 2014: „Mit dem KiEZ Wiesbaden entdecken!“ – Förderte Ausweitung des Lebensradius der Familien.
  • Ausbau einer gemeinsam etablierten, selbstverständlichen Zusammenarbeitskultur unter Netzwerkpartner_innen.
  • Ausweitung der sozialräumlichen Vernetzung und Kooperation, insbesondere mit dem Stadtteilmanager / Soziale Stadtplus.
  • Förderung von Begegnung und unverbindlicher Kontaktpflege zwischen Familien.
  • Wachsender Bekanntheitsgrad der KiEZ-Angebote bei Familien.
  • Förderung der persönlichen Weiterentwicklung von Eltern anhand des Ansatzes: „Eltern lernen von anderen Eltern“